Rogan Ailon Elfenwood Calll Rothair



DER DUNKLE PFAD DES CLALLL DARKCROW


Euch interessiert meine Geschichte? Es sei, ich will sie mit
Euch teilen.

Geboren wurde ich vor langer Zeit in einem fernen Land
namens Aibon. Aibon war ein Reich voller Anmut, Schönheit
und Kunst. Es war ein geheimes, ein verstecktes Land,
welches nicht über Strassen, Brücken oder mit Schiffen
erreicht werden konnte. Beheimatet war es auf dem
sagenumwobenen Kontinent Atlantis, und selbst
dort wussten nur wenige Gelehrte wie man nach Aibon
gelangt.

Nun, wie Ihr wisst wurde Atlantis vernichtet, und damit auch
der Weg in mein geliebtes Heimatland Aibon.
Zur verfluchten Stunde des Untergangs von Atlantis befand
ich mich auf einer Wallfahrt zu den heiligen Hallen von
Atlantis, um dort die tiefe Weisheit zu erleben die, glaubt
man den Sagen, auf denjenigen überspringt der dort
meditiert.

Das Geschrei der Menschen war unerträglich und mag
manchen starken Recken in den Wahnsinn getrieben haben.
Ich jedenfalls werde es nie vergessen.

Was ich auch niemals vergessen werde, ist der Umstand
dass es keine Naturkatastrophe war die Atlantis vernichtete,
sondern eine dunkle Macht, welche sich im Hinterland von
Atlantis gebildet hatte. Diese dunkle Macht nannte sich
“Schergen Baphomets“ und hatte sich im Verborgenen der
Dunkelheit gebildet und war zu einer gigantischen Armee von
Untoten und Monstren herangewachsen, welche nun die
unwissenden, friedliebenden Bewohner von Atlantis angriff
und bis zur stark bewachten Energieversorgung von
Atlantis im Zentrum der Hauptstadt vordrang.
Dort angekommen erlangten die unseligen nach einem
erbitterten Kampf die Oberhand und vernichteten im
Siegestaumel die Schutzeindämmung welche die
geheimnisvolle Energiequelle von Atlantis unter
Kontrolle hielt.

Diese unüberlegte Handlung vernichtete den Kontinent und
lies ihn mit all seiner Pracht und Schönheit im Ozean
versinken.

Meine einzige Hoffnung war, das damit auch die dunklen
Horden des Bösen vernichtet worden waren. Doch diese
Hoffnung sollte sich nicht bewahrheiten. Als ich nach der
gewaltigen Explosion, welche den Kontinent zerriss, wieder zu
mir kam, trieb ich auf dem Ozean auf einem Stück Treibholz.
Der Weg in meine Heimat war, zusammen mit Atlantis,
verschwunden.

Nach einigen Tagen wurde ich an eine Küste gespült und dort,
völlig erschöpft wie ich war, von einigen Fischern aufgenommen
und gesund gepflegt. Diese Fischer erzählten mir bald von
einer Gefahr, einer dunklen Bedrohung, welche sich über das
Land zog und Tod und Verderben verbreitete. Sie
berichteten von untoten Wesen und Monstren, die in ihrer
Beschreibung den Wesen ähnelten die Atlantis vernichtet
hatten.

So begann mein dunkler Pfad, wie ich ihn zu nennen pflege,
der mich hierher nach Albion führte, wo ich nun versuche, in
meinem ewigen Racheschwur die Verantwort lichen für den
Untergang von Atlantis, und für mein ewiges Exil fern meiner
Heimat, zu finden und zu vernichten.

Nicht noch ein Reich soll ihnen zum Opfer fallen,
das habe ich geschworen!

Semper Fidelis Albion!